Modulare Software
Der Schlüssel für Ihre zukunftssichere Software
Moderne Software muss hohe Erwartungen erfüllen.
Nicht nur an Performance und Sicherheit, sondern auch an Zuverlässigkeit und Flexibilität.
Wer im digitalen Wettbewerb vorne dabei sein will, braucht daher eine moderne Software.
Die Architektur der Software hat dabei einen großen Einfluss auf den Erfolg, die Langlebigkeit sowie die Stabilität und damit auf die Qualität eines Systems.
Durch die Wahl einer falschen Softwarearchitektur können selbst kleine Anpassungen und Neuerungen aufgrund fehlender Mechanismen und Strukturen sehr schnell einen hohen Entwicklungsaufwand und somit einen hohen Zeit- und Kostenaufwand verursachen.
Durch die Wahl und den Aufbau der richtigen Softwarearchitektur kann nicht nur eine flexible und zukunftssichere Software erstellt und eine verbesserte IT-Integration ermöglicht werden, sondern auch die Arbeit in Entwicklungsteams deutlich verbessert und die Qualität erhöht werden.
Damit Ihre Software und das Team auch künftige Anforderungen bei gleichbleibend hoher Qualität meistern, sollte von Beginn an eine geeignete Softwarearchitektur erstellt werden.
Ein möglicher Schlüssel zur Lösung des Problems ist die Entwicklung einer modularen Software.
Denn genau wie moderne Anlagen, Systeme und Geräte heutzutage modular aufgebaut sind, sollte dies auch eine Software sein, um eine hohe Flexibilität und Erweiterbarkeit zu ermöglichen.
Jedes Softwaremodul hat dabei eine ganz spezifische Aufgabe, wie zum Beispiel die Kommunikation mit einer Hardware, und beinhaltet alle dafür nötigen Funktionen. Das Softwaremodul ist in sich geschlossen, unabhängig von anderen Modulen und eigenständig lauffähig.
Durch den modulbasierten Aufbau und die Definition einer flexiblen Kommunikationsschnittstelle zwischen den einzelnen Softwaremodulen können Module einzelnen Entwicklern oder Expertenteams zugewiesen werden. Diese können unabhängig von anderen Modulen oder Entwicklern die Software für ihr Modul erstellen, testen sowie optimieren.
Auf diese Weise können Designteams, Hardware- sowie Softwareentwickler und externe Dienstleister uneingeschränkt, aber dennoch Hand in Hand und zeitgleich arbeiten.
Alle erstellten Module können anschließend von einem Hauptprogramm oder von anderen Modulen über die zuvor definierte Kommunikationsschnittstelle angesprochen und genutzt werden.
Die für ein Modul verfügbaren Kommunikationskommandos werden vom jeweiligen Entwickler des Moduls bereitgestellt und stehen dem gesamten Entwicklungsteam zur Verfügung. Bei einem Modul zur Hardwarekommunikation könnten dies beispielsweise die Kommandos „Connect“, „Start“, „ReadData“, „WriteData“, „Stop“ und „Disconnect“ mit den entsprechenden Parametern sein.
Durch diese Art der Softwarearchitektur ist es außerdem möglich, Module je nach Anforderung beliebig zu implementieren und auszutauschen. Bei Änderungen oder Problemen müssen Anpassungen lediglich im betroffenen Modul durchgeführt und getestet werden. Alle anderen Programmteile bleiben unberührt.
Da ein Softwaremodul in sich geschlossen und eigenständig lauffähig ist, wird für Anpassungen und Tests nicht immer die gesamte Infrastruktur benötigt. Dies vereinfacht und beschleunigt die Reaktionszeit für Integrationen sowie Fehlerbehebungen zusätzlich.
Expertentipp:
Für eine sehr hohe Flexibilität und Zukunftssicherheit können die einzelnen Module wiederum aus Untermodule bestehen.
Wird zum Beispiel ein Modul zur Datenspeicherung erstellt, das die Daten stets über den gleichen Mechanismus erhält, können darin Untermodule für spezifische Datentypen implementiert werden. Je nach Anforderung werden die Daten dann im Excel-Format, in speziellen Messdatenformaten wie TDMS oder auf einem Cloudserver gespeichert.
Einen besonderen Vorteil bietet dieser Ansatz bei der Anbindung von Hardware. Das Modul, welches beispielsweise mit einer bestehenden SPS kommunizieren soll, kann wiederum Untermodule für den jeweiligen Feldbus wie OPC UA, EtherCAT, PROFINET oder CANopen enthalten. So muss nicht für jede neue Schnittstelle ein komplett neues Modul erstellt werden, und auch zukünftige Schnittstellen lassen sich problemlos integrieren.
Gerne unterstützen wir Sie bei der Entwicklung oder bei der Auswahl einer passenden Softwarearchitektur für Ihre bestehenden oder zukünftigen Projekte.



